Flow Arts

Flow Arts

Sport ist Mord? Von wegen, im Flow wird Bewegung zur Meditation!

Zurzeit findet leider kein regelmäßiger Flow Arts Kurs oder Workshop statt. Wir informieren dich aber gerne, sobald sich daran etwas ändert.

LED Flow Arts Flow Arts Happy Hooping

Was ist Flow Arts?

Flow Arts ist ein Sammelbegriff für meditative Bewegungskünste. Es werden Elemente aus Tanz, Jonglage, Akrobatik und Martial Arts miteinander kombiniert. Entscheidendes Element sind die verwendeten Flow-Toys.

Was wird traininert?

Hauptaspekt des Trainings ist die Fokussierung auf die Symbiose von Spieler und Toy. Dazu werden einzelne Bewegungsfolgen trainiert, bis sie ins Unterbewusstsein übergehen. Fortan können sie reflexartig, also ohne darüber nachdenken zu müssen abgerufen werden. Der nächste Schritt ist die fließende Verknüpfung der erlernten Bewegungsfolgen, aufeinanderfolgend oder auch zeitgleich. Zur Perfektion gebracht können so beliebig lange, absolut fließende Abläufe durchgeführt werden.

Neben dem Training am Toy, sind natürlich die Aufwärmphasen ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Meditation hilft die Alltagsprobleme hinter sich zu lassen, damit der Geist frei ist im Flow zu treiben. Dehnübungen fördern die Beweglichkeit, um der Seele die körperlichen Beschränkungen zu nehmen. Muskelaufbau fördert Kraft und Ausdauer, um den Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Darum beginnen wir stets mit einer kleinen Yoga-Einheit.

Körper, Geist und Seele in Einklang

Ob man es nun vom chinesischen Tai-Chi, indischen Yoga oder von Turnvater Jahns Leibesertüchtigung ableitet, ist völlig egal. Was zählt, ist das Ergebnis. Mit sich und seiner Umwelt im Reinen zu sein. Wer das unbeschwerte Gefühl eines Blattes im Fluss oder einer Plastiktüte im Wind sucht, findet es bei den Flow Arts.

Flow Arts mit Feuer

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Flow Arts Elements

Grundsätzlich lassen sich die Bewegungsmuster der Flow Arts in drei (vier) Gruppen einteilen

SPINNING

Beim Spinning wird das Toy für gewöhnlich fest in der Hand gehalten. Durch Drehungen der Arm- und Handgelenke wird das Toy um den Körper bewegt. Vor allem das Spiel mit Toys, welche an Schnüren oder Ketten hängen, fällt in diese Kategorie, also z.B. Poi, Levistick oder Rope Dart.

CONTACT

Beim Contact wird das Toy nicht bloß mit den Händen, sondern mit dem ganzen Körper gespielt. Der wesentliche Aspekt ist der ständige Körperkontakt zum Toy. Das klassischste Contact Toy ist sicher der Hoop, der durch kleine körperliche Impulse zur Rotation um den Körper gebracht wird. Aber auch andere Toys, z.B. der Staff, lassen sich im Contact spielen.

JUGGLING

Auch die altbekannte Jonglage gehört in den Bereich der Flow Arts. Nicht unbedingt im Sinne von höher, schneller, weiter – „Hey er jongliert mit 5 Fackeln. Jetzt 6… 7… 8…“.

Vielmehr, wegen der Kontrolle über das Loslassen hinaus. Schon vor dem Wurf instinktiv zu wissen, wo das Toy landet und wie lange es braucht.

ISOLATION

Die Isolation ist eine Sonderform der Bewegungsmuster. Ihr Ziel ist es eine Bewegung durchzuführen, die auf einen kleinen Teil bezogen, optisch Stillstand erzeugt. Beispiele sind das Drehen eines Hoops in der Luft oder eine Kristallkugel über darunter herlaufende Hände rollen zu lassen, ohne dass Hoop oder Kugel räumlich ihre Position verändern. Dieser Effekt wird häufig durch eine Kombination aus Spinning und Contact erzeugt. Darum stellt die Isolation im engeren Sinne kein eigenes Bewegungsmuster der Flow Arts dar. Als eine der Königsdisziplinen ist sie aber eine eigene Erwähnung wert.